Im Kulturhaus Eidelstedt finden regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Zu sehen sind Arbeiten aus verschiedenen künstlerischen Bereichen wie Malerie, Druckgrafi, Fotografie und weiteren Formen der bildenden Kunst.

Die Werke hängen in den Fluren des Kulturhauses im ersten Obergeschoss des steeedts und können während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. So wird Kunst Teil des Alltags und ist für alle Besucher*innen unkompliziert zugänglich.

Das Ausstellungsprogramm des Kulturhauses Eidelstedt bietet Künstler*innen aus Eidelstedt ebenso wie überregionalen Positionen Raum und lädt dazu ein, unterschiedliche künstlerische Handschriften und Perspektiven kennenzulernen.

Gedenkstätten der NS-Verbrechen

Fotoausstellung im Rahmen des Monats des Gedenkens Eimsbüttel

03.05.-28.06. 

Anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Neuengamme wird die Ausstellung der Fotografin Maria Zarada und des Autors Nils Oskamp im Rahmen des Hamburger Monat des Gedenkens eröffnet. Die Ausstellung zeigt in großformatigen Bildern die Gedenkstätten der ehemaligen Konzentrationslager von Dachau bis Auschwitz und Mittelbau-Dora mit Legenden und Infotafeln. Die Fotografin Maria Zarada ist Sintiza und hat ihre Großeltern nie kennengelernt, da sie im Holocaust ermordet wurden. Der Autor Nils Oskamp überlebte zwei Mordanschläge von Neonazis, dies beschreibt er in seiner Graphic Novel „Drei Steine“. Insgesamt hat das Autorenteam inzwischen 56 Gedenkstätten dokumentiert und will aus dem 40-seitigen Begleitheft ein Schulbuch machen. Die Ausstellung war zuletzt in der Gedenkstätte Wewelsburg zu sehen.

Führungen auf Anfrage bei Nils Oskamp.

Kontakt: nils@dreisteine.com

ASBH – Hamburg e.V.

Selbstbestimmt sichtbar – ein partizipatives Fotoprojekt

20.02.-30.04. 

10 Menschen, die mit einer Gehbehinderung leben – einige davon Rollstuhlfahrende – zeigen unterschiedliche Facetten ihres Lebens: Hobbys, (berufliche) Tätigkeiten, zwischenmenschliche Beziehungen und individuelle Leidenschaften. Die Bildideen zu den Fotoreportagen stammen von den porträtierten Personen. Die Umsetzung der Motive wurde im Austausch mit der Fotografin Therese Walther erarbeitet.

Eckart Totzeck

Norden, Land und Leben

6.01. – 15.02.

Die Stimmung, das Atmen und die Farben am Ostseefjord Schlei samt seiner lebendigen Natur fasziniert den Künstler seit über 30 Jahren. Was die Halbinsel Schwansen bietet hat er in vielen Nuancen festgehalten. Wo die Wogen von Ost- und Nordsee Land und Menschen bewegen ist er mit Skizzen und Farbe dabei. Auch anderswo und überall.

Eckart Totzeck, Jahrgang 1940, hat lange als Werbetexter und Kommunikationsberater in großen Agenturen gearbeitet. Seit 2085 hat er sich durch Volkshochschul-Kurse und freie Seminare zum Maler entwickelt. In Hamburg-Eidelstedt ist er zusammen mit seiner Frau Leni seit 55 Jahren zuhause.

Aquarell, Kreide, Acryl alle Techniken, die Schwung und Tempo bei der Arbeit erlauben, sprachen den Künstler schon immer an. „Alles Lebendige, Schwingende, Pulsierende der Schöpfung in seinen Motiven sichtbar werden zu lassen“ ist das Anliegen seiner Arbeit. Die Figur im Raum ist dabei ein ebenso faszinierendes Thema: „Ganz gleich ob es Menschen, Bäume oder Felsbrocken am Ufer sind. Dinge kommen und gehen – diese Eindrücke halte ich fest.

Eckart Totzeck wurde 1940 in Celle geboren und studierte an der Akademie für Grafik, Druck und Werbung in Berlin. Nach seinem Abschluss arbeitete er viele Jahre als Werbeberater und Texter in Wirtschaftsunternehmen und großen Werbeagenturen, zuletzt bei Lintas in Hamburg.

1989 nahm Totzeck seine künstlerischen Interessen wieder auf und widmet sich seither intensiv der Malerei und dem Zeichnen. Er besuchte zahlreiche Kurse für Porträt- und Aktzeichnen, unter anderem bei Peter Geller und Rita Friend, sowie Aquarellkurse bei Ute Heidorn. Seit 2003 ist Eckart Totzeck Mitglied der VHS-Künstlergruppe von Ute Flemming und Ute Meta-Kühn.

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