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Di. 15.09. | 19:00

Die Möllner Briefe

Kino

Im November 1992 zerstörten rassistische Brandanschläge in Mölln das Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Der siebenjährige Junge überlebte das Feuer, verlor aber auf tragische Weise seine Schwester Yeliz Arslan, seine Cousine Ayşe Yılmaz und seine Großmutter Bahide Arslan. In der Folgezeit erhielt die Stadt Hunderte von Solidaritätsschreiben, die archiviert wurden und fast drei Jahrzehnte lang in Vergessenheit gerieten. Der Film begleitet İbrahim und seine Geschwister, besucht drei der Briefeschreiberinnen von damals und zeichnet ein sensibles Portrait des anhaltenden Traumas, das ihr Leben bis heute prägt. Durch seinen Kampf gegen Rassismus und den Einsatz für die Opfer hat İbrahim einen Weg gefunden, seinen Schmerz zu kanalisieren. »Die Möllner Briefe« verschaffen nicht nur den Überlebenden und Opfern mehr Gehör, sondern decken auch die verborgene Solidarität auf, derer sie sich jahrelang nicht bewusst waren. Der Film eröffnet eine neue Perspektive auf das Gedenken: er rückt die Geschichten der Überlebenden in den Mittelpunkt und sorgt dafür, dass sie den Raum und die Anerkennung erhalten, die sie verdienen.

Im Anschluss an den Film wird İbrahim Arslan für ein Publikumsgespräch anwesend sein und die Eidelstedter Initiative gegen Rassismus stellt sich vor.

Eine Veranstaltung der Initiative »Eidel.steht auf für Solidarität gegen Rassismus« in Kooperation mit dem Kulturhaus Eidelstedt.

 Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=NFSWGBJ2x18



Eintritt frei
© Real Fiction Filme

Veranstaltungsort

Saal

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